Portrait >

Marius (Tenor, Soundeffekte)

Trotz vielseitiger Begabung für das Gesangsspiel, Jugendchor und Schulorchster fristete Marius in seiner Kindheit ein wenig ruhmvolles Musikerdasein. Sein Blatt wendete sich erst mit seinem Eintritt bei Pagare. Da er sein musikalisches Talent gepaart mit einem sehr ausgeprägten Gefühl für Sprache bekam, ist Marius, der neben der Musik zurzeit noch Sprachwissenschaft studiert, bei Pagare hauptsächlich für Texte und deren linguistisch korrekte Anwendung verantwortlich. Als "Spezialist für andere Klänge" investierte er zudem viel Zeit in die Entwicklung neuer Soundeffekte. Sein insgeheimer Traum aber ist, dereinst mit einer Amsel und einem Kontrabass auf Tournee zu gehen...

Nik (Bariton)

Der jüngste, talentierteste und zugleich schönste aller Pagares tanzt auf vielen Hochzeiten gleichzeitig und würde dar ob die eigene wohl verpassen. Ein ungeschliffener Rohdiamant voll charmanter Herzlichkeit, der wohl oder übel die Kaderverjüngung  oder den Generationenwechsel bei Pagare eingeläutet hat.
Im künstlerischen Bereich zeichnet sich der studierte Musik- und Bewegungspädagoge und Bassklarinettist vor allem für die choreographischen Elemente verantwortlich und hilft den "Älteren Semestern" so immer wieder auf die richtigen Tanzbeine. Und doch zehrt er ab und zu von der langjährigen Lebenserfahrung seiner Kumpanen und hofft die alten Haudegen "miechtens" noch ein paar Jährchen.

Peter (Bariton)

Dass Peter trotz frühkindlichem Schlagerterror doch noch zur Musik fand, gleicht wohl einem Wunder. Nicht mal die ihm exzessiv vorgesetzten Schallplatten von Andy Borg , Nana Mouskouri und Beni Rehmann konnten seine Komponistenader ersticken. So ist der von Pagare mit dem "knackigsten Hintern" Betitelte nun schon seit langer Zeit für die Musik und Arrangements der Pagare-Programme verantwortlich und steht der Gruppe zudem als künstlerischer Leiter vor. Die nötigen Kniffe dazu holte er während seines Studiums an der Musikhochschule. Trotzdem: wer genau hinhört bemerkt dann und wann vielleicht doch noch ein kleines Fragment aus seinem eingebrannten musikalischen Erbe.

 

Dani (von Tenor bis Bass, Human Drums)

Wenn Dani (bei Pagare liebevoll "Dän the man" genannt) nicht singt, dann redet er. Das mag durchaus auch inspirierend, unterhaltsam, in seltenen Momenten auch erfrischend komisch sein. Trotzdem war und ist sein Umfeld froh, dass er schon im Kindesalter anfing seine Stimme auch kunstvoller einzusetzen. Durchtrainierte Stimmlippen, wie sie der ausgebildete Jazzsänger hat, sind zwar nicht ganz so sexy wie Waschbrettbäuche oder Velofahrerwädli, immerhin ermöglichten sie Dani aber denn Gewinn des "Loudest Pagözer" 1999-2010 und des "Sopran oder Bass, mir macht alles Spass"-Awards. Nebst Pagare und anderen Musikprojekten widmet Dani sich dem Musiker-Nachwuchs, indem er Musikalische Grundschule unterrichtet. Schliesslich wollen auch heute noch die Eltern lauter Kinder ihre Sprösslinge zum sinnvollen Umgang mit ihrer Stimme animieren lassen.

Johannes (Bass)

Nach Blockflöte und Trompete mit Marschmusikerfahrung im Glarner Hinterland startete Johannes an der Kanti in Glarus damit, die Vielseitigkeit seiner Stimme zu entdecken....Neben vielfältigen Chorerfahrungen im klassischen Bereich und Abstechern auf die Opernbühne als säbelschwingender Barbarenkönig oder unparteiischer Göttervater hat er sich an der Pädagogischen Hochschule Zürich zum diplomierten Kinderbändiger ausbilden lassen. Weil die Musik, deren Vermittlung und insbesondere der Gesang ihm in der Primarlehrerausbildung noch zu kurz kamen, studiert er jetzt an der Hochschule der Künste Schulmusik II und wird dereinst Gymis musikalisch ge(verun)stalten. Als am wenigsten lang dabeiseiendes Pagaremitglied trägt er mit seinem Bass zum musikalischen Fundament bei und stützt sich dabei auf das A Cappella-Erfahrungs-Fundament der anderen Pagözer.

 
>> ZHdK